Schießordnung

Schieß- und Platzordnung für das Schießgelände der Rovers Bogenschützen Hiltrup e. V.

Allgemeines:

Diese Schieß- und Platzordnung gilt für alle Vereinsmitglieder, deren Gäste und Gastschützen. Der Platz darf aus Sicherheitsgründen nur auf den dafür vorgesehenen Wegen begangen werden. Aktive Vereinsmitglieder können den Sport jederzeit in unserem Gelände ausüben. Auf dem Gelände wird ausschließlich mit dem Bogen und mit Pfeilen mit Turnierspitze geschossen. Jeder Pfeil muss eindeutig mit Initialen auf dem Schaft beschriftet sein. Wer auf lebende Tiere schießt, wird unverzüglich aus dem Verein ausgeschlossen. Gastschützen müssen im Besitz eines Bogensportpasses oder einem Mitgliedsausweis eines Bogensportverbandes sein und vorab die Zustimmung vom Vorstand zum Schießen in unserem Gelände eingeholt haben.
Vereinsfremden Personen ist das Betreten des Vereinsgeländes nur in Begleitung eines Vereinsmitglieds oder zur Teilnahme an einem Schnupperkurs oder Event gestattet. Sie müssen den Sicherheitsanweisungen durch Vereinsmitglieder Folge leisten. Bei Nichtbeachtung oder bei unbefugtem Betreten geschieht dies auf eigene Gefahr; der Verein übernimmt keine Haftung.
Sachbeschädigung und Vandalismus werden vom Verein zur Anzeige gebracht. Jeder ist angehalten, das Gelände sauber zu halten. Zur Vermeidung von Bränden ist das Rauchen im Gelände nicht gestattet. Ausgenommen vom Rauchverbot ist die „Raucher-Ecke“ am Regenunterstand. Vor und während des Schießens ist der Genuss von Alkohol untersagt.

Verhalten im Schießgelände:

Sicherheit ist das oberste Gebot. Deshalb erfolgt das Schießen im Vereinsgelände nach den Regeln der Sportordnung und der Schießordnung für Bogenplätze des Deutschen Schützenbundes e. V.. Es ist nur in den dafür ausgelegten Schießbahnen erlaubt. Dabei gilt jede Schießbahn als eigener Schießplatz im Sinne der Schießordnung des DSB! Die Scheiben dürfen nur innerhalb der jeweiligen Schießbahn beschossen werden. Schützen, die eine Schießbahn allein nutzen, und seitlich oder hinter der Scheibe Pfeile suchen, sollten den Bogen deutlich in der Schießbahn oder vor der Scheibe abstellen, um kenntlich zu machen, dass die Bahn benutzt wird.

Besondere Schießbahnen:

Die vier Schießbahnen am Regenunterstand und die dort installierten Hangschüsse gehören nicht zum normalen Parcours.
Die Stände am Regenunterstand werden für das Training bei schlechtem Wetter, sowie bei Schnupperkursen und Sonderveranstaltungen genutzt. Ansonsten sind die Stände verschlossen. Wer diese Scheiben oder die Hangschüsse nutzen will, muss den Zugang zu den unteren drei Ständen absperren und sich vergewissern, dass sich dort keine Personen aufhalten, bevor er mit dem Schießen beginnt. Am Ende des Schießens sind die Stände unten wieder zu öffnen.
Der Hochschuss darf nur nach Einweisung, durch besonders erfahrene Schützen und unter Wahrung besonderer Vorsichtsmaßnahmen genutzt werden. Vor dem Schießen muss der Zugang zur Fita-Wiese abgesperrt und sich vergewissert werden, dass sich dort keine Personen aufhalten. Am Ende des Schießens ist die Fita-Wiese wieder zu öffnen.

Gastschützen: 

(Gastschützen sind Mitglieder anderer Bogensportvereine oder eines Bogensportverbandes mit einem gültigen Schießsportpass. Bogensportinteressierte die keinem Verein oder Verband angehören, dürfen nur bei Schnupperkursen oder Events unter Aufsicht des Vorstandes im Gelände schießen.)

Für die Nutzung des Geländes zum Bogenschießen ist eine Genehmigung vom Vorstand notwendig und ein Scheibengeld von 5 Euro pro Person und Tag zu entrichten. Der Gastschütze hat sich nach den Regelungen dieser Ordnung zu richten und deren Erhalt vorab zu quittieren.

Abschluss:

Wer nachweislich gegen die Schießordnung verstößt, muss mit dem Ausschluss aus dem Verein rechnen.
Münster, den 06.03.2015

 

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